Die Kühlung

Die Höchsttemperatur darf auch um Sommer nicht über 18°C steigen. Eine Kühlanlage ist zwar nicht zwingend vorgeschrieben, aber im Interesse der Qualität ist sie ein muss.

Die Lagertemperatur sollte je nach Schankanlagentyp und -ausführung zwischen 4 und 8°C liegen.
Als Alternative zu einem Bierkühlraum kann auch einen gekühlte Fassbox aufgestellt werden.

Leitungen

Die Leitungen vom Bierkeller zum Tresen dürfen nur steigend verlegt sein, damit sich keine Kohlensäureblasen bilden können und sie problemlos leer laufen können. Die Bierleitungen müssen auf der gesamten Länge den gleichen Querschnitt haben und eine SK-Nummer aufweisen. Sie dürfen weder Knicke noch Quetschungen haben und müssen an Stellen, an denen Sie nicht sichtbar sind, in Schutzrohren verlegt sein. Dies gilt natürlich auch für die Kohlensäureleitungen.
Die CO² Flaschen sollten außerhalb des Kühlkellers stehen.
Die Schankanlagenverordnung schreibt vor, dass Sie im Kühlkeller stets eine saubere Zapfgarnitur für die jeweiligen Fittings in Reserve haben.

Wenn sie mehrere Biersorten am Hahn haben, ist es wichtig, die Leitungen im Keller eindeutig zu kennzeichnen.

Die Lagerung

Auch bei guter Kühlung ist Bier nur begrenzt haltbar. Jedes Fass Bier ist deshalb mit dem Abfülldatum gekennzeichnet. Unabhängig davon sollte ein Fass, nachdem es angeschlossen ist innerhalb von 3-4 Tagen verzapft sein.
Achten Sie darauf, dass die Fässer in der Reihenfolge des Abfülldatums aufgestellt sind. So behalten Sie die Übersicht und können sicher sein, das ihnen kein Bier alt wird.
Und noch ein Tip: Bestellen Sie ihr Bier so frühzeitig, dass es nach der Lieferung noch ein bis zwei Tage Zeit hat sich zu beruhigen, bevor Sie es ausschenken.